Wir alle wollen unsere Pferde schonend reiten. Doch der größte Störfaktor für die Muskulatur ist oft der punktuelle Druck des Sattels. Die Physik dahinter ist simpel: Druck = Gewicht ÷ Fläche. Da wir das Reitergewicht kaum verändern können, müssen wir an der Stellschraube „Fläche“ drehen.
Wer sich intensiv mit Sattelpassform beschäftigt, weiß: Der größte Einflussfaktor auf die Rückenmuskulatur des Pferdes ist nicht die Bewegung, sondern der punktuelle Druck des Sattels. Genau hier setzen Sättel mit großer Auflagefläche an.
Diese Bauweise steht für eine neue Generation des Reitens – eine Revolution der Sattelauflage, bei der das Gewicht des Reiters deutlich gleichmäßiger über den Pferderücken verteilt wird. Statt punktueller Belastung entsteht eine flächige Druckverteilung, die Muskulatur schützt, Durchblutung fördert und langfristig zu mehr Losgelassenheit führt.
Gerade bei sensiblen oder bereits vorbelasteten Pferderücken zeigt sich schnell, wie entscheidend die Auflagefläche ist. Klassische Sättel konzentrieren Druck häufig auf kleinere Bereiche – insbesondere im hinteren Bereich oder rund um die Sattellage.
Sättel mit großer Auflagefläche verfolgen einen anderen Ansatz:
Das Ergebnis: ein deutlich verbessertes Tragegefühl – für Pferd und Reiter.
Alle Sattelanpasser besitzen eine pferde-osteopathische und eine fundierte handwerkliche Ausbildung. (Osteopathisch geschulte Sattelanpasser nach Hartmut Schenck)
Sie beurteilen Dein Pferd im Stand und in der Bewegung ausführlich und erklären Dir Schiefen, Asymmetrien und Taktunreinheiten und deren Bedeutung für den Sattel.
Dann wird die Passform des Westensattels mit Hilfe von nackten Sattelbäumen (die wir in großer Zahl mitbringen) ermittelt. Dann wird eine digitale Druckmessung in der Bewegung vorgenommen, um zu schauen, ob der vorher ausgesuchte Baum tatsächlich der Richtige für das Pferd ist.
Wir berechnen eine Anfahrtpauschale von 70€, egal wo der Kunde bzw. die Kundin wohnt. Sollte auf der Sattelanprobe bei Deinem Pferd kein Sattel gekauft werden, ganz gleich aus welchem Grund, fallen bei Way Out West 100.- € an Kosten für die Sattelanprobe an, die vor Ort sofort bar oder per EC Cash zu entrichten sind. Dieser Betrag fällt bei dem Kauf des Sattels nicht an.
Ein Barocksattel / Working Equitation Sattel eignet sich sowohl für den Sport als auch für den Freizeitbereich und zeichnet sich durch eine hohe Bequemlichkeit für Pferd und Reiter aus. Durch die größerer Auflagefläche ist der Sattel besonders gut für lange Reitstrecken geeignet und zudem sorgt die größere Auflagefläche dafür, dass sich ein höheres Gewicht des Reiters nicht so negativ auf das Pferd auswirkt.
Die Barocksättel / Working Equitation Sättel gibt es bei uns bereits ab 8kg.
Die Sitzgröße beträgt im Schnitt 17,5 Zoll. Unsere Sättel decken dabei ein Spektrum von 16 Zoll bis 21.5 Zoll ab.
Way Out West passt diese Sättel vor Ort an und kontrolliert die Passform dann mit dem digitalen Computer-Messgerät in der Bewegung.
Ein großer Vorteil des Barocksattels/ Working Equitation Sattels ist, dass er prinzipiell für jede Pferderasse genutzt werden kann, denn jedes Pferd ist dankbar über eine größere Auflagefläche. Zu den Rassen, für die Barocksättel / Working Equitation Sättel verwendet werden, gehören beispielsweise Quarterhorses, Warmblüter, Reitponys, Haflinger, Norweger und andere Ponyrassen oder Vollblüter, Araber, Friesen, natürlich die iberischen Rassen und Gangpferde.
Der Preis eines Barocksattels / Working Equitation Sattels hängt beispielsweise von den Materialien, der Passform und vielen anderen Faktoren ab. Hochwertige Barocksättel / Working Equitation Sättel beginnen bei uns preislich ab 2800€.
Die Arten bzw. Kategorien von Barocksätteln / Working Equitation Sätteln unterscheiden sich zwischen den Sportarten, für die der jeweilige Sattel entwickelt wurde.
Baumlose Barocksättel / Working Equitation Sättel haben wir nicht im Programm. Der Grund dafür ist, dass wir bzw. unsere Kunden damit in der Vergangenheit negative Erfahrungen gemacht haben. Baumlose Barocksättel / Working Equitation Sättel sind aus unserer Sicht für die Pferde nicht optimal. Beispielsweise ist der Druck an dem Punkt, wo die Steigbügelriemen aufgehängt sind zu hoch.